Ästhetik


Kleiner Eingriff, große Wirkung


Ästhetische Mängel an Zähnen und Zahnfleisch beeinträchtigen oft ein Lächeln. In vielen Fällen jedoch lassen sich die Schönheitsfehler einfach korrigieren. Wie und womit – das zeigen wir Ihnen an den Beispielen auf dieser Seite.



Problem: Verfärbte Zähne

Der häufige Genuss von z. B. Kaffee, Tee, Rotwein und Tabak hinterlässt Spuren auf den Zähnen durch Ablagerungen von Farbpigmenten. Sichtbar werden sie als unschöne gelblich-braune Verfärbungen.


Lösung: Werden die Farbbeläge nicht regelmäßig entfernt, z. B. durch eine Professionelle Zahnreinigung, verfestigen sie sich. Dann hilft nur noch ein Bleaching, um die Zähne wieder erstrahlen zu lassen. In der Zahnarztpraxis wird dazu ein Gel aus Carbamidperoxid aufgetragen, um die gewünschte Farbnuance zu erzielen. Alternativ kann dies auch zu Hause mit einer den Zahnreihen angepassten Schiene geschehen. Wirkungsdauer: 3 Monate bis 5 Jahre.



Problem: Abgebrochener Frontzahn

Durch einen Unfall, z. B. beim Sport, ist an einem Frontzahn ein Stück abgebrochen. Neben der Ästhetik ist auch die Kaufunktion beeinträchtigt.


Lösung: Der defekte Zahn wird mit Komposit wieder aufgebaut, sodass die ursprüngliche Zahnform hergestellt wird. Komposit ist ein plastischer Zahnersatzwerkstoff aus fein gemahlenem Glas (80 %) und Kunststoff (20 %), der sich durch eine Ätz-Klebetechnik fest mit dem Zahn verbindet. Ist das abgebrochene Zahnfragment noch vorhanden, kann es mit Komposit auch wieder verbunden werden. Alternativ kann auch ein Veneer (= eine dünne Keramik-Verblendschale den abgebrochenen Zahn abdecken.



Problem: Zahnfehlstellung

Die Zähne stehen nicht gerade nebeneinander, sondern sind schief oder in sich verschachtelt. Diese ästhetische Störung kann zudem die Gebissfunktion nachhaltig beeinträchtigen.


Lösung: Durch eine kieferorthopädische Behandlung werden die Zähne wieder gerade gerückt, was auch im Erwachsenenalter noch möglich ist. Meist kommen festsitzende Apparaturen (Brackets) zum Einsatz, in leichteren Fällen von Zahnfehlstellungen können es auch herausnehmbare sein. Über sanfte Druck- und Zugbewegungen lassen sich die Zähne gezielt in jede Richtung bewegen. Dauer der Behandlung: ca. sechs Monate bis drei Jahre.



Problem: Freiliegender Zahnhals

Durch Zahnfleischrückgang, meist aufgrund einer falschen Putztechnik, liegt der Zahnhals frei. Der Zahn wirkt optisch länger als die benachbarten Zähne. Häufig reagiert der freigelegte Zahnhals zudem empfindlich auf Heiß-kalt-Reize.


Lösung: Mit einem mikrochirurgischen Eingriff lässt sich das Problem eines freiliegenden Zahnhalses beheben. Je nach Ausmaß des Zahnfleischrückgangs ist hierzu eine Verschiebung des Zahnfleisches oder eine Transplantation von Zahnfleisch erforderlich. Im letzteren Fall wird meist aus dem Gaumenbereich ein Stück Gewebe entnommen und an der fehlenden Stelle neu transplantiert.



Problem: Große Zahnlücke

Zwei benachbarte Zähne stehen deutlich sichtbar zu weit auseinander, die Lücke dazwischen erscheint als unschöner Dunkelraum.


Lösung: Die Zähne werden mit Komposit verbreitert, sodass sie optisch zusammenrücken. Das Komposit wird bei diesem Verfahren in einer Schichttechnik auf den Zahn aufgetragen und mit Licht ausgehärtet. Eine Alternative zur Komposittechnik ist die Verwendung von Veneers (= dünne Keramik-Verblendschalen), welche die Lücke abdecken. Dazu muss die Zahnoberfläche für die

im Zahnlabor gefertigten Veneers angeschliffen werden. Ihr Vorteil gegenüber dem kostengünstigeren Komposit ist die längere Haltbarkeit.



Problem: „Schwarze Dreiecke“

Zieht sich das Zahnfleisch in den Zahnzwischenräumen zurück, z. B. durch eine Zahnfleischerkrankung oder falsche Putztechnik, können die entstandenen Lücken wie „schwarze Dreiecke“ erscheinen (der Blick auf die dunkle Mundhöhle wird frei).


Lösung: Die sichtbaren dunklen „Dreiecke“ werden mit Komposit verkleinert oder vollkommen verschlossen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Zahnzwischenraum durch Transplantation von Zahnfleisch wieder aufzufüllen. Dazu muss Zahnfleisch aus anderen Bereichen der Mundhöhle entnommen werden. Der Zahnfleischverlauf wird auf diese Weise harmonisiert, das Gesicht optisch verjüngt.



Perfekt im Sitz: Cerec-Zahnersatz


Moderne Computer-Technik macht es möglich: Mit der Cerec-Methode können wir für Sie in nur einer Sitzung Zahnersatz aus Keramik anfertigen – passgenau, hochwertig und preisgünstig


Viele Patienten kennen die bevorstehende Prozedur, wenn eine Keramik-Inlay gemacht werden soll, mindestens zwei Termine sind dafür nötig. Zunächst muss ein Kieferabdruck genommen werden, später wird ein provisorisches Versorgung eingesetzt. Anschließend heißt es warten auf die Fertigstellung des Zahnersatzes im Dentallabor. Sehr viel schneller – und preiswerter – geht es mit der Cerec-Methode (Cerec = CEeramic REconstruction). In unserer Zahnarztpraxis erhalten Sie in nur einer Sitzung in einem modernen Computerverfahren ein maßgeschneidertes Keramik-Inlay oder -Onlay sowie Kronen und Veneers.


Kieferabdruck überflüssig

Der Ablauf einer Cerec-Sitzung sieht folgendermaßen aus: Zunächst wird der zu versorgende Zahn mit einer dreidimensionalen Kamera vermessen, diese verschafft sich einen „optischen Eindruck“ von der Form des vollständigen Zahns – ein Kieferabdruck ist somit überflüssig. Nun bearbeitet der Computer virtuell den Zahnersatz. Moderne Software verarbeitet dazu die Aufnahmedaten und zeigt innerhalb von Sekunden ein realitätsgetreues Abbild des Zahnes auf dem Bildschirm.


Herausfräsen aus Keramikblock

Damit der Zahnersatz einen perfekten Sitz und Biss hat, wird bei der Ausmessung im Mund das Gegenstück des zu versorgenden Zahns – der Antagonist – mit einbezogen. Die Kontakte der Kauflächen lassen sich am Bildschirm betrachten und aneinander anpassen. Selbstverständlich werden auch die Nachbarzähne berücksichtigt. Nach der Berechnung werden die Daten an eine Schleifmaschine übermittelt, der Cerec-Zahnersatz vollautomatisch aus einem Keramik-Block herausgefräst. Der Ausfräsprozess lässt sich ebenfalls exakt steuern, was eine hohe Passgenauigkeit gewährleistet. Die fertige Keramik-Einlage kann sofort in das präparierte Zahnloch eingesetzt und poliert werden.


Gute Verträglichkeit

Die Keramik des Zahnersatzes ist von hoher Qualität, denn sie wird industriell unter stets gleichen Bedingungen hergestellt. Das Material ist sehr gut verträglich, es verhält sich physikalisch und chemisch wie gesunder Zahnschmelz. Auch von außen ist Keramik von Ihren echten Zähnen kaum zu unterscheiden. Durch die preisgünstige und schnelle Herstellung ist der Cerec-Zahnersatz eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Verfahren.


Günstig, da ohne Laborkosten

Die Cerec-Methode preisgünstiger als das konventionelle Verfahren, da nur eine Sitzung nötig ist und keine Laborkosten anfallen. Für ein Cerec-Inlay bzw. -Onlay sowie ein Veneer oder eine Krone berechnen wir je nach Aufwand zwischen 300 bis 500 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse gewährleistet bei Kronen einen Zuschuss von 155 Euro (bonusabhängig).

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